Sønderho
Die Fährüberfahrt endet dann in Nordby, der Hauptstadt von Fanø. Wir sind allerdings direkt die zentrale Hauptstraße bis ans südliche Ende der Insel, nach Sønderho, gefahren.
Das Dorf, das oft als eines der schönsten Dörfer Dänemarks bezeichnet wird, ist bekannt für seine gut erhaltenen historischen Häuser und seine charmante maritime Atmosphäre. Es gibt hier sehr viele alte, gut erhaltene Reetdachhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Einige der Dorfbewohnenden waren früher Seeleute oder Kapitäne, daher finden sich an manchen Häusern immer noch maritime Verzierungen und Dekorationen.
Es gibt auch einen Supermarkt (Dagli’Brugsen) der jeden Tag geöffnet hat, allerdings nur bis 17:30 Uhr. Was die nicht haben, braucht ihr nicht! Gefallen hat uns der sehr leckere Kuchen! Aber Kuchen & Teilchen sind in Dänemark ja eh fantastisch!
Sønderho ist auch für seine lebendige Kunstszene bekannt. Es gibt zahlreiche Kunsthandwerker und Galerien im Dorf. Die Sammlung im Fanø Kunstmuseum enthält nicht zuletzt eine kulturhistorische Dokumentation der künstlerischen Entwicklung auf der Insel. Eine stimmungsvolle Erzählung über Künstler aus Dänemark, Deutschland und Schweden, die auf Fanø einen Freiraum gefunden haben, wo sie sich auf ihre Kunst konzentrieren und darin aufgehen können. Zu allen Seiten vom Wasser umgeben, die Fährroute als einziger Zufahrtsweg, haben sie auf der Insel Ruhe, Inspiration und Abgeschiedenheit gefunden, um ihre Kunst weiterzuentwickeln.